Öffentliche Gemüse-Pflanzaktion

co2_1965-2011Am Dienstag, den 03.02. trafen sich wieder interessierte Leute zum Transition-Treff im Landauer Kastenhof. Richard Thurl führte durch diesen Themenabend mit einem kurzen Schulfilm , der uns das CO 2 Äpuivalent erklärte und wie solche Rechnungen überhaupt zustande kommen. Danach durften wir Vortragsblättern die neuesten Berechnungen und Statistiken entnehmen, die klar vor Augen führen, das es höchste Zeit ist auf ökologische Landwirtschaften und kleinere Strukturen zurückzukehren. emissionen-nahrungsmittelproduktion

Das wir hier aber die Verantwortung nicht abgeben können, sich beschweren nichts hilft und es Zeit ist, das jeder von uns selbst die eigene Verantwortung für seine Ernährung übernehmen sollte, wurde klar gelegt. Schließlich regelt die Nachfrage das Angebot. Um sicher zu gehen, das da wo Bio draufsteht auch Bio drin ist zu bekommen, wäre der vertrauensvolle Einkauf bei regionalen Produzenten sinnvoll.

Regional und saisonal essen ist gut, noch dazu ökologische Produkte sind wesentlich besser.

Möglichkeiten wurden gesucht, CO2 sparsamer einzukaufen, aber auch mit mehr Bedacht einzukaufen.

Die Diskussionsrunde danach bewieß, das so mancher zum Nachdenken aufgefordert wurde. Allein schon der Verbrauch von Plastikverpackungen kann durch umsichtigeren Einkauf um einiges reduziert werden.

Danach wurden noch die nächsten Aktionen und Termine besprochen. Genaueres siehe  unter der Rubrik Termine oben.

Besonders möchten wir Interessierte zu unserem Projekt nach Ostern auf dem oberen Stadtplatz einladen. Die Pflanzkübel werden heuer nicht mit Zierblumen, sondern mit Gemüse in Mischkultur bepflanzt. Dazu benötigen wir natürlich viele Pflänzchen, die wünschenswerterweise aus eigenen Anzuchten stammen. Wer also selbst Pflanzen vorzieht und welche übrig hat, könnte diese dem Transition-Projekt zur Verfügung stellen. Um alles besser koordinieren zu können, wären wir sehr dankbar für Meldungen. Hier schon mal eine Liste der evtl. pflanzbaren Gemüsearten:

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Dies ist ein Beispiel eines öffentlichen Pflanzkübels in Frankfurt

– Zuckermais

– Stangenbohnen, bzw. Feuerbohnen

– Salate

– Zucchini

– Mangold buntstielig

– Lauch

– sommertragende Erdbeeren

– Rettich

– Sellerie, Knolle oder Stiel

– Balkontomaten, Ananaskirschen, Auberginen, Chilies

– Kapuzinerkresse und/oder Kräuterpflanzen

Die Pflanzkübel sind auf einem öffentlichen Platz, natürlich können die Leute auch ernten (sofern die Abgasbelastung nicht als zu hoch angesehen wird). In erster Linie jedoch soll dieses Projekt dazu führen, die Leute auf die Schönheit der Gemüsepflanzen aufmerksam zu machen und zu zeigen, wie einfach der Anbau sein kann.

Dazu möchte ich auch gerne gleich mal alle Interessierten einladen zum Vortrag am 03.02. im Kastenhof: Permakulturelle Möglichkeiten zur größtmöglichen Selbstversorgung im Hausgarten. Die Permakultur zeigt Möglichkeiten auf, mit so wenig Aufwand wie möglich den größtmöglichen Ertrag und Nutzen zu erzielen. Die freiwilligen Energieausgleichsspenden für die Vortragende kommen komplett der Initiative Landau im Wandel zugute.

Über rege Teilnahme würden wir uns freuen,

mit lieben Grüßen, die Tranisition-Initiative Landau/Isar

 

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Initiative „Landau im Wandel“ gegründet

Es ist Zeit für einen Wandel!

Beispiel der Münchner Gemeinschaftsgarten-Initiative O´pflanzt is
Beispiel der Münchner Gemeinschaftsgarten-Initiative O´pflanzt is

Aus ökologischer Sicht, aus ökonomischer Sicht, für ein stärkeres Wir-Gefühl, …Es gibt viele Gründe und jeder hat seine Eigenen.

Doch was bedeutet Transition für eine niederbayerische Kleinstadt wie Landau?

Definition: Im Rahmen der Transition-Town-Bewegung (etwa „Stadt im Wandel“) gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u. a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des Kinsale Further Education College in Irland.

Die Transition Initiative Landau will:

– bewußt machen, wo unsere Lebensmittel produziert werden = mehr Bewußtsein für regionale Produkte

– mehr Unabhängigkeit und Eigenständigkeit in Sachen Energie, ressourcenschonendes und ökologisches Wirtschaften

– mehr Zusammenhalt und Miteinander der Landauer Einwohner durch gemeinsame Aktionen.

– Umsetzung von Gemeinschaftsgärten

– Heranführen der Kinder und Jugendlichen an die eigene Lebensmittelanzucht und Verarbeitung

– Soziale Projekte, gemeinsam schaffen wir alles!

Es gibt viel zu tun, packen wir´s an!

Gemeinsam erschaffen wir eine blühende Stadt, schließlich sind wir selbst verantwortlich für das Umfeld in dem wir leben.